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Stellungnahme Entsiegelung Rollschuhbahn

Stellungnahme des unabhängigen HOLZWICKEDER BÜRGERblocks zum TOP 2019/0145-1 Umsetzung ISEK - Maßnahmen 24 „Umgestaltung Festplatz“/ 25 „Neubau Alleeplatz“ der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vom 04.02.2020

 

Die sogenannte „Rollschuhbahn“ soll begrünt werden. Diese Maßnahme, so von SPD, Grünen und FDP gefordert, soll zeitlich mit der Fertigstellung der Kita abgeschlossen sein.

Begründet wird dies mit dem Argument, den Kindern einen Natur- oder Naturerfahrungsraum zu schaffen.

Blicken wir auf die Geschichte der Standortsuche der Kindertagesstätte zurück, so müssen wir festhalten, dass die Befürworter des Standortes im Park hauptsächlich mit der „grünen“ Umgebung argumentierten. Die Kinder könnten so direkt „im Grünen“ spielen. Der Weg von der asphaltierten Fläche „Rollschuhbahn“ zum Park - in die Natur - schien nicht möglich.

Jetzt, nachdem wir die Grünfläche bebaut haben, soll die asphaltierte Fläche daneben für viel Geld begrünt werden, damit die Kinder im „Grünen“ spielen können. Diese Logik erschließt sich uns nicht!

Als weitere Begründung für die Ablehnung unseres bevorzugten Standortes „Rollschuhbahn“ wurde aufgeführt, dass der Platz im Schatten liegt. Für diesen künstlich angelegten „pädagogischen“ Naturraum will man stattdessen vier große Bäume gefällt werden, um eine Beschattung zu vermindern. Diesen Unsinn lehnen wir ab!

 

Alle, von SPD, GRÜNEN und FDP vorgebrachten Argumente sind offensichtlich nur so lange gültig, wie sie den kurzfristigen eigenen Zielen nutzen. Die künstliche Bepflanzung einer asphaltierten Fläche kann keine natürlichen Grünflächen oder gar große Laubbäume ersetzen. Die Begrünung der „Rollschuhbahn“ ist aus ökologischen, finanziellen und pädagogischen Gründen überflüssig. Aus diesen Gründen lehnen wir die Maßnahme ab!