Stellungnahme zur Umverteilung des Personals in der Jugendarbeit
Seit nunmehr 10 Jahren leite ich in Holzwickede den Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Soziales. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich besonders für unsere Kinder und Jugendlichen einzusetzen. Wieder werden Überlegungen angestellt, die auf dem Rücken der jungen Menschen ausgetragen werden sollen. Jugendarbeit darf nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Im neuen Kinder -und Jugendförderplan soll eine halbe Stelle aus der Jugendarbeit von Holzwickede nach Bönen verlagert werden. Im Jugendhilfeausschuss haben sich 30 Jugendliche für die Erhaltung der Stelle engagiert. Sie verdienen Respekt für ihr Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz. Es sind nicht nur Ferienangebote und Freizeitgestaltung, Jugendarbeit ist Begleitung, Prävention, Teambuilding, Perspektiven und Stärken entwickeln, Zuhören und noch viel mehr. Ein Mehrbedarf an einem anderen Standort kann nicht mit Kürzung an anderer Stelle einhergehen.
Der Jugend gehört die Zukunft, wenn hier die Chancen vertan werden, wird uns das später auf die Füße fallen. Mangelnde Finanzen dürfen nicht als Argument für die Kürzung in der Jugendarbeit sein. Funktionierende Strukturen vor Ort dürfen nicht geschwächt werden.
Ich erwarte, dass sich unser Bürgermeister beim Kreis Unna für den Erhalt der Stelle in Holzwickede einsetzt.
Stefanie Meier // Bild: KI-Generiert

